Katholische Religion
Das Grundprinzip in der Gestaltung des katholischen Religionsunterrichts ist die Integration von Glaube und Leben.

Der Religionsunterricht will dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler die Überlieferungen des Christentums und des Judentums als humanes Gedächtnis unserer Kultur erschließen, andere Religionen und Weltanschauungen besser verstehen und in Auseinandersetzung mit deren Wertesystem ihren eigenen Standort finden, ihre Zukunft in politischer, sozialer und ökologischer Verantwortung und ihr Leben aus christlicher Motivation gestalten, widerstandsfähiger werden gegen die Suggestivkraft der Medien, gegenüber schrankenlosem Konsum und einseitiger Lebensorientierung, offen bleiben für eine eigenverantwortete Position in Fragen des persönlichen und gesellschaftlichen Handelns.

Dabei werden in der SEK I anhand vier verschiedener theologisch gesetzter Lernfelder und mehrerer mit ihnen verbundener Leitbegriffe Sachgebiete bearbeitet, die den Schülerinnen und Schüler eine Orientierung im Leben und Glauben ermöglichen und die dazu erforderlichen Kompetenzen vermitteln sollen.

A Die Suche nach Lebenssinn und die Unbegreiflichkeit Gottes
Leitbegriffe:Bibel
Gott
Schöpfung
Sinn des Lebens
B Freiheit und die Bindung an Gott in der Nachfolge Jesu
Leitbegriffe:Jesus Christus
Geschenkte Freiheit - Gemeinschaft der Glaubenden
Gemeinschaft der Glaubenden in ihrer Geschichte
C Leben in der Gesellschaft und die Berufung zur Hoffnung und Solidarität
Leitbegriffe:Gerechtigkeit und Nächstenliebe
Freundschaft - Liebe - Sexualität
Leben und Tod
D Dialog mit Religionen und Weltanschauungen
Leitbegriffe:Judentum
Weltreligion

Bei der Erarbeitung dieser Inhalte stehen methodische Schwerpunkte wie Partner-, Gruppen- und Freiarbeit unter Einsatz verschiedener Medien im Mittelpunkt.

In der SEK II setzt sich der Unterricht, der sich in den letzten Jahren auch ökumenisch geöffnet hat, in der Vorstufe mit Fragen nach der "Freiheit als eine Grunderfahrung des Glaubens" auseinander, um dann die klassischen Felder der Katholischen Theologie zu streifen, die sich an den jeweiligen Thematischen Schwerpunkten für das Zentralabitur in Niedersachsen orientieren, ohne ihnen im strengen Sinne zu folgen, da Religion kein Prüfungsfach innerhalb der Profile der HvF sein kann und lediglich 2-stündig angeboten wird. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Umgangs mit der Bibel, ihrer Entstehungs- und Redaktionsgeschichte, die immer gekoppelt werden an historische und , falls möglich, analoge aktuelle Glaubenserfahrungen und Problemstellungen.


Ansprechpartner: Herr Heldt

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