China 2009
Erfahrungsbericht über einen nicht alltäglichen Schüleraustausch mit dem "Reich der Mitte"

Anfang Oktober dieses Jahres starteten wir mit einer Reisegruppe (ungefähr 70 Personen, davon 5 Schüler der HvF) unter der Leitung von Frau Professor Aihua zu einem Schüleraustausch in die VR China.

Am 4. Oktober trafen wir uns alle um 8:15 Uhr am Hauptbahnhof in Hannover, um von dort mit dem ICE in einer ca. zweistündigen Fahrt zum Frankfurter Flughafen zu gelangen. Dort ging nämlich um 14:40 Uhr unser Flieger nach Shanghai, die MU220.
Da wir etwas über 11 Stunden flogen, wären wir nach deutscher Zeit um ca. 2 Uhr morgens in Shanghai angekommen, in China jedoch war es bereits kurz vor 8:00 Uhr.
Nachdem wir knapp 2 Stunden später mit öffentlichen Verkehrsmitteln (unter anderem mit dem Transrapid) zu unserem Hotel, dem Motel 168, gelangt waren, eingecheckt, kurz erholt und uns ein ausreichendes Mittagessen für einen Euro besorgt hatten, ging es zu den ersten Sehenswürdigkeiten der Stadt, zum Beispiel dem Shanghai Museum.
Die nächsten drei Tage besuchten wir unter anderem den Tigerberg, den Fernsehtower (den zweitgrößten Turm in Asien), die Wasserstadt Tong-Li, einige der berühmten Lotusgärten und vieles mehr.
Gegen Abend des 8. Oktobers trafen wir fünf Braunschweiger in der Shanghai Bile High School auf unsere Austauschpartner und verbrachten den restlichen Abend mit ihnen.

Die nächsten zehn Tage lebten wir in den Familien unserer Partner, gingen mit ihnen in die Schule oder trafen uns nachmittags mit deren Freunden. Zum Teil bekamen wir speziellen Unterricht, beispielsweise im Töpfern und in der Gestaltung von Bildern mit Farben und Eierschalen. Auch wurden uns besondere Arten von Grünem Tee zubereitet. In den Pausen spielten wir Basketball und zum Mittag kamen wir in einen abgesonderten Bereich der Lehrerkantine.

Gegen Mittag des 20.11.2009 wurden wir von unserer Reisegruppe vor der Schule aufgelesen und weiter ging es zum Bahnhof. Von dort aus fuhren wir mit einem Nachtzug in die Hauptstadt Chinas, Peking (auch etwa 11 Stunden). Diese sieht im Gegensatz zu Shanghai winzig und weniger imposant aus. Doch auch dort gab es für uns ein interessantes Programm. Wir besichtigten Attraktionen, wie die Verbotene Stadt, den Tian An Men Platz, das "Vogelnest" (Olympia- Stadion), den Wasserwürfel (Schwimmstadion) und die Chinesische Mauer.

Am 23. Oktober, gegen 19:05 Uhr, hob unser Flugzeug ab, das uns nach Shanghai zurückbrachte, wo wir 2 Stunden später ankamen. Nach nervenaufreibend langem Einchecken flogen wir schließlich knapp 11 Stunden von Shanghai nach Frankfurt zurück und kamen am 24. Oktober, etwa um 6 Uhr morgens, in Frankfurt an.
Dort trennten wir uns von den Hannoveranern, während wir zu fünft den Zug nach Braunschweig nahmen und, mit über einer halben Stunde Verspätung, um 11:30 Uhr am Braunschweiger Hauptbahnhof eintrafen.

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